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FAQ

Kurz, klar und direkt aus dem Baustellen-Alltag.

Start & Einrichtung

In der Regel sehr schnell. Du legst die erste Baustelle an, lädst dein Team ein und startest direkt mit der Erfassung. Der Ablauf bleibt bewusst einfach.
Nein. Die Erfassung läuft per Telegram. Dadurch bleibt die Einstiegshürde niedrig und dein Team kann direkt arbeiten. WhatsApp ist als Add-on verfügbar.
Direkt im Dashboard mit wenigen Klicks. Du steuerst über Rollen, wer Inhalte sehen oder bearbeiten darf. So bleibt der Zugriff sauber getrennt.
Jeder Eintrag wird einem Nutzer, einer Baustelle und einer Kategorie zugeordnet. Damit ist später klar, wann und von wem etwas dokumentiert wurde.

Nutzung im Alltag

Ja. Jede Baustelle läuft in einem eigenen Kontext. Das verhindert Vermischung und spart Sucharbeit im Büro.
Mit festen Kategorien: Baufortschritt, Mangel, Abnahme und Lieferung. So sehen alle sofort, wo ein Eintrag hingehört.
Ja. Die Erfassung läuft per Telegram direkt aus der Baustelle. Danach ist alles im Dashboard strukturiert verfügbar.
Ja. Über 90 Sprachen werden automatisch erkannt und ins Deutsche übersetzt — darunter Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Arabisch und Russisch. Im Bericht steht immer verständliches Deutsch.
Berichte starten immer als Entwurf. Erst nach Freigabe ist der Bericht offiziell. Das verhindert, dass unfertige Inhalte versehentlich verteilt werden.
Ja. Das Team kann Entwürfe vor der Freigabe prüfen und nachschärfen. So geht nur die finale Version an Kunden oder Projektpartner.

Daten, Sicherheit & Datenschutz

Standard: Bautagebuch Cloud in Deutschland. Alle Daten liegen auf deutschen Servern.
Ja. Einträge bleiben mit Zeitbezug und Kontext dokumentiert. Das hilft bei Rückfragen und bei späteren Abstimmungen mit Auftraggebern.
Die KI nutzt nur deine Daten und erfindet nichts. Sie unterstützt beim Formulieren auf Basis vorhandener Einträge, ersetzt aber nicht deine Freigabe.
Ja. Rollen, Rechte und Datenschutzunterlagen sind klar abgebildet. So bleibt der Zugriff kontrollierbar und nachvollziehbar.
Ja. Im Dashboard unter Konto findest du den Bereich „Meine Daten" mit einem JSON-Export. Der enthält alle Kontodaten, Projekte, Einträge und Teammitglieder — wie es DSGVO Art. 15 und 20 vorsieht.
Ja. Du kannst dein Konto jederzeit selbst löschen — im Dashboard unter Konto → Rechtliches & Konto → „Konto löschen". Alle Daten werden dabei dauerhaft entfernt. Alternativ kannst du dich auch an support@bautagebuch.org wenden.

Pakete & Preise

Drei Pauschal-Tarife: Starter ab 69 €/Monat (3 Nutzer), Pro 129 €/Monat (10 Nutzer mit Lieferschein-OCR und WhatsApp), Business 199 €/Monat (15 Nutzer mit 3 Bauleitern und hierarchischer Freigabe). Alle Tarife sind monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte. Bei Jahreszahlung 10 % Rabatt.
Starter ist der Einstieg für kleine Teams (3 Nutzer). Pro fügt Lieferschein-OCR, WhatsApp-Kanal, erweiterten Berichts-Editor und PDF mit Logo hinzu (10 Nutzer). Business ergänzt 3 Bauleiter mit hierarchischer Freigabe, Aktivitäts-Tracking pro Bauleiter und Projekt-Berechtigungen (15 Nutzer).
Nein, alle drei Tarife sind Pauschalpreise. Das ist der bewusste Unterschied zu PlanRadar (29 €/Person), Capmo (39 €/Person) und Fieldwire — bei wachsenden Teams skalieren wir nicht linear in den Kosten.
Wenn du nicht aktiv ein Paket wählst, endet die Testphase ohne Zahlung. Es ist keine Kreditkarte erforderlich. Wenn du dich für ein Paket entscheidest, läuft das Abo monatlich oder jährlich ab dem ersten Bezahltag.
Ja, jederzeit. Bei Upgrade wird der nächste Monat anteilig im neuen Paket abgerechnet. Bei Downgrade greift der neue Preis ab dem nächsten Abrechnungszyklus.
Nein. Anders als bei Enterprise-Lösungen wie Dalux Field (oft 5.000–10.000 € Setup) oder vielen ERP-integrierten Bauakte-Lösungen fallen bei bautagebuch.org keine einmaligen Kosten an.
Ja. Du bekommst klare Schritte für Einführung und Betrieb. Beim Pro- und Business-Tarif zusätzlich Prioritäts-Support.

Bautagebuch-Pflicht & Recht

Bei VOB/B-Verträgen ja — der Auftragnehmer ist nach §3 Abs. 5 VOB/B verpflichtet, über die Ausführung der Leistungen Buch zu führen. Bei BGB-Werkverträgen (privaten Bauvorhaben) keine direkte Pflicht, aber dringend empfohlen wegen Beweiskraft im Streitfall. Bei öffentlichen Aufträgen praktisch immer Pflicht.
Ja. Digitale Tagesberichte mit nicht manipulierbaren Server-Zeitstempeln und Original-Fotos haben hohe Beweiskraft — oft höher als handschriftliche Berichte. Der BGH (z. B. VII ZR 119/24 vom Januar 2026) hat klargestellt, dass automatische Zeitstempel und EXIF-Daten besser bewertet werden als manuelle Datumsangaben.
Mindestens 5 Jahre nach Abnahme (BGB §634a) bzw. 4 Jahre (VOB/B). In der Praxis werden 10 Jahre empfohlen, da Gewährleistungsstreitigkeiten oft kurz vor Fristablauf entstehen. bautagebuch.org speichert Inhalte revisionssicher über die gesamte Aufbewahrungsdauer.
Pflicht-Bestandteile sind: Datum, Wetterdaten (Temperatur, Niederschlag, Wind), anwesendes Personal (eigene Mitarbeiter und Subunternehmer), durchgeführte Arbeiten, Materiallieferungen, besondere Vorkommnisse, Foto-Dokumentation und die Freigabe durch den Bauleiter mit Zeitstempel.
Ja, wenn der Auftragnehmer Bauzeitverlängerung oder Mehrkostenerstattung geltend machen will. Sie muss unverzüglich nach Eintritt der Behinderung versendet werden — der BGH hat klargestellt, dass „unverzüglich" tagesgleich oder spätestens am nächsten Werktag bedeutet. Wir bieten einen kostenlosen Behinderungsanzeige-Generator zum sofortigen Erstellen.
Ja, ist erlaubt. Aber: Excel-Dateien können nachträglich verändert werden, ohne dass dies nachvollziehbar ist — die Beweiskraft ist im Streitfall geringer. Handschriftliche Berichte ohne automatische Zeitstempel werden vom BGH als weniger belastbar bewertet.
Nein. WhatsApp ist keine strukturierte Dokumentation: Fotos werden komprimiert, EXIF-Daten teilweise entfernt, Nachrichten können gelöscht werden, und es gibt keine Projekt-Zuordnung. bautagebuch.org nutzt WhatsApp aber als Eingabekanal und archiviert die Daten revisionssicher mit Server-Zeitstempel.

Vergleich mit anderen Bautagebuch-Lösungen

PlanRadar ist stark im Mängelmanagement mit Plan-Annotation und einer eigenen App, die das Team installieren und lernen muss. bautagebuch.org fokussiert auf Tagesberichte mit KI-Auto-Generation und nutzt Telegram/WhatsApp statt eigener App. Pricing-Modell: PlanRadar 29 €/Nutzer/Monat (linear skalierend), bautagebuch.org Pauschal 69–199 €/Monat.
Capmo bietet Aufgaben-Workflows und Bauakte mit eigener App und Pro-Nutzer-Pricing (39 €/Person). bautagebuch.org liefert KI-generierte Tagesberichte ohne App-Installation und mit Pauschal-Tarif. Detail im [Software-Test 2026](/blog/bautagebuch-software-test-2026).
Dalux Field ist BIM-fokussiert mit Setup-Gebühren von 5.000–10.000 € und Enterprise-Pricing. Geeignet für Großprojekte mit BIM-Pflicht. bautagebuch.org ist für mittelständische Bauunternehmen ohne BIM-Anforderung — schneller einsatzbereit, niedrigere Gesamtkosten.
In den meisten Fällen ja. Excel verursacht typisch 30–60 Minuten Nacharbeit pro Baustelle und Tag. Bei einem Bürostundensatz von 35 € sind das 350 € Ersparnis pro Monat — die 69 €-Lösung amortisiert sich in den ersten Tagen. Mehr im [Excel-Alternative-Beitrag](/blog/bautagebuch-excel-alternative).
Es gibt keine universelle „beste" Lösung — die Wahl hängt vom Schwerpunkt ab. Für Tagesberichte und Bürozeit-Ersparnis ist bautagebuch.org führend. Für reines Mängelmanagement PlanRadar oder Capmo. Für BIM-Großprojekte Dalux. Für ERP-Integration 123erfasst oder BauMaster. Detaillierter [Vergleich](/blog/bautagebuch-software-test-2026).

Konkreter Bauleiter-Workflow

Morgens: Polier schickt Wetterdaten und Mannschaftsliste per Telegram. Im Tagesverlauf: Fotos kritischer Arbeitsschritte mit Sprachnotiz. 18:00 Uhr: Tagesbericht-Entwurf liegt automatisch im Dashboard. Abends: Bauleiter prüft 5 Minuten und gibt frei. Statt 60 Minuten Bürozeit jetzt 5 Minuten Prüf-Zeit.
Ja. Telegram und WhatsApp puffern Nachrichten lokal und senden sie, sobald wieder Empfang da ist. Auf der Baustelle ohne Empfang gehen Fotos und Sprachnotizen also nicht verloren — sie werden mit der nächsten Funkzelle automatisch übertragen.
Ja, im Business-Tarif. Bis zu 3 Bauleiter mit eigenen Zugängen, hierarchischer Freigabe (Polier → Bauleiter → Oberbauleiter), Aktivitäts-Tracking pro Bauleiter und Projekt-Berechtigungen.
Polier muss keine App installieren. Die Erfassung läuft über Telegram oder WhatsApp — Tools, die er ohnehin schon täglich nutzt. Keine Schulung, keine Lernkurve. Akzeptanz im Team ist deshalb deutlich höher als bei klassischen Bauleitungs-Apps.
Ja. Die KI erkennt aus Foto-Inhalt und Sprachnotiz automatisch die Kategorie (Baufortschritt, Mangel, Abnahme, Lieferung) und ordnet sie der richtigen Baustelle zu. Manuelles Tagging entfällt komplett.
Optional ja. Im Business-Tarif kannst du Auftraggeber-Lese-Zugriff für freigegebene Berichte einrichten. Der Bauherr oder Projektsteuerer sieht die Berichte, kann aber nichts ändern. Das schafft Vertrauen und reduziert Rückfragen per Mail.

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